die NÖ Umweltverbände
 


Aktuelles

Verzicht auf Feuerwerkskörper und Empfehlung zu Getränken in Mehrwegverpackungen


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LAbg. Bgm. Anton Kasser, Präsident des Vereins „die NÖ Umweltverbände“ beim Frühjahrsputz


Der Jahreswechsel steht bevor und für viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher gehören das traditionelle Feuerwerk und Böller zum Feiern dazu. Weniger erfreulich hingegen ist das für Umwelt und Gesundheit.

Dezember 2018



"Für die Müllabfuhren gibt es nach dem Jahreswechsel viel zu tun. Ich rate daher zu Silvester zum Griff einer Mehrweg-Tasche beim Einkaufen und empfehle bei der Auswahl der Getränke Mehrwegverpackungen," erklärt LAbg. Bgm. Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände". Die kommunale Abfallwirtschaft hat zur Jahreswende zudem mit abgebrannte Knallkörper, Böller und Feuerwerksraketen zu tun. Die müssen tonnenweise entsorgt werden. "Was in der freien Natur auf den Boden fällt, bleibt dort auch liegen. Für unser Wild und für Tiere in der Landwirtschaft birgt das Gefahren," mahnt Kasser zu mehr Einsicht und Verantwortungsbewusstsein.

Gesundheitsschädlichen Feinstaub reduzieren
In der Silvesternacht steigt die Belastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub teilweise explosionsartig an. Am ersten Tag des neuen Jahres ist die Konzentration vielerorts so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht. Wie schnell die Feinstaubbelastung nach dem Silvesterfeuerwerk abklingt, hängt vor allem von den Wetterverhältnissen ab. Kräftiger Wind hilft, die Schadstoffe rasch zu verteilen. Bei windschwachen Wettersituationen mit eingeschränktem Luftaustausch verbleiben die Schadstoffe jedoch über viele Stunden in der Luft. "Neben der Feinstaubbelastung landen jedes Jahr Menschen mit Verletzungen durch Feuerwerkskörper in der Notaufnahme - mit Verbrennungen oder Augenverletzungen bis hin zu dauerhaften Hörschäden," führt Kasser aus.

Abfall vermeiden: Feuerwerk in Hände von Profis
Feuerwerkskörper sind mit Spreng- und/oder brennbaren Stoffen gefüllt. Das Zünden von Feuerwerkskörpern birgt daher immer Verletzungs- und Brandgefahr. Gebrauchsanweisungen und Altersbeschränkungen sind unbedingt zu beachten. Anton Kasser rät eindringlich "Verzichten sie nach Möglichkeit auf ein Feuerwerk oder legen sie es in die Hände eines Profis. In jedem Fall sollten sie keine Raketen in der Nähe von Personen zünden. Meiden sie brennbarer Umgebung, wie z.B. in Räumen, im verbauten Gebiet, bei Trockenheit (dürres Gras oder Laub), im Wald oder in Waldnähe. Keinesfalls sollten Feuerwerkskörper in Wohnräumen, auf Dachböden oder in Kellerabteilen gemeinsam mit Brennstoffen aufbewahrt werden." Außerdem könnten Feuerwerkskörper einen Schalldruckpegel von bis zu 170 dB erreichen. Ein Düsentriebwerk in 25 Meter
Entfernung weist rund 140 dB auf. "Ältere Menschen, Kleinkinder sowie Wild- und Haustiere leiden stark unter dem Lärm. Heißen wir das Jahr unserer Umwelt zuliebe, stressfrei und möglichst abfallarm willkommen", endet Anton Kasser.





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