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Einwegkunststoffe vermeiden & Ressourcen sparen


LAbg. Bgm. Anton Kasser, Präsident des Vereins „die NÖ Umweltverbände“ beim Frühjahrsputz


Gestern, Sonntag, den 25.11., endete die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung. LAbg. Bgm. Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände" zieht erfreut Bilanz: "Unser diesjähriger thematischer Bogen war weit gespannt. Er reichte von der NÖ AbfallberaterInnen-Tagung, hin zu meinen Forderungen zum Erhalt der Mehrwegquote."

November 2018



Kasser weiter: "Wir haben das achtlose Müllwegwerfen thematisiert und richten auch den eindringlichen Appell zum Vermeiden von Einwegkunststoffen an die Bevölkerung. Außerdem begrüße ich es ausdrücklich, dass unter Österreichs EU-Ratsvorsitz die Gespräche zum Trilog, mit Europaparlament, Kommission und dem Rat der Europäischen Union, in Sachen Plastikvermeidung, vereinbart wurden."

Das Thema Plastik ist eine von fünf Prioritäten im Rahmen des EU Kreislaufwirtschaftspakets. Kasser erklärt: "Kunststoffe und -produkte sind wesentliche Bestandteile unserer Wirtschaft. Sie erfüllen wichtige Zwecke, problematisch ist der Plastikabfall. Daher hat das Recycling von Kunststoffen oberste Priorität. Das thermische Verwerten steht am Ende des Kreislaufes. Für mich ist klar, dass das Deponieren von Plastik EU-weit der Vergangenheit angehören muss. Wir streben Plastikunabhängigkeit durch umsetzbare und realistische Alternativen an!" Noch in dieser Woche führen Vertreter der NÖ Umweltverbände erste Gespräche mit dem Kompost & Biogas Verband Österreich, denn oftmals landen Plastiksackerl gemeinsam mit dem Gemüse- bzw. Obstabfall im Biomüll. Präsident Kasser fordert in der Debatte einen ganzheitlichen Ansatz, von dem auch die Bevölkerung überzeugt ist. So unterstützt der Verein "die Umweltverbände" beispielsweise die Initiative "PlasticFreeDanube", die einen fundierten Wissensstand zu Kunststoffverschmutzungen in der Donau erarbeitet. Zudem hat mit Anfang November dieses Jahres ein führender Nahversorger und die Nummer 1 im österreichischen Lebensmittelhandel mit Sitz in NÖ eine großangelegte Initiative für umweltfreundliche Verpackungen gestartet.

"Wir begreifen Abfall als Ressource, die wir bestmöglich vermeiden, aber bei Anfall auch bestmöglich nutzen und verwerten wollen. Sammeln und Trennen sind Teil dieses Ansatzes," skizziert Kasser. So wurden beim diesjährigen Frühjahrsputz in 640 Aktionen beachtliche 220 Tonnen Müll aus Niederösterreichs Landschaft geholt. Insgesamt beteiligten sich in NÖ rund 30.000 Freiwillige. Die von den NÖ Umweltverbänden und dem Land Niederösterreich im Jahr 2006 gestartete Aktion ist damit die größte Umweltaktion des Landes. Anton Kasser abschließend: "Nicht umsonst lautet unser Motto: ,Wir machen’s einfach‘. Kreislaufwirtschaft beginnt im Haushalt und mit der Bevölkerung. Wir treiben das auch weiterhin voran."



Highlights



"Verschwendung, die nicht sein muss"
Keine Lebensmittel im Abfall


"25 Jahre im Zeichen der Umwelt"
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